| Richtiger Hausputz
hilft bei Asthma Eine gut gereinigte Wohnung
schützt wirksam vor Asthmaanfällen. Dies wird durch eine
aktuelle Grossstudie aus den USA bestätigt.
In Haushalten mit sehr hohen Allergenkonzentrationen
leiden Asthmatiker demnach fast doppelt so häufig unter gesundheitlichen
Beschwerden wie in gering belasteten Räumen. In der Vergangenheit
war dagegen angezweifelt worden, ob das gezielte Vermeiden von Allergenen
in der Wohnung überhaupt von Nutzen ist, da schon kleinste
Allergenmengen ausreichen, um einen Asthmaanfall auszulösen.
Die aktuelle Studie wurde im Rahmen einer nationalen
Gesundheits-untersuchung zur Allergenbelastung von einem Team um
Päivi Salo in 2500 Wohnungen an 75 verschiedenen Orten
in den USA durchgeführt. Zunächst bestimmten die Forscher
die Konzentrationen der wichtigsten Allergene von Hausstaubmilben,
Hautzellen (Epithelien) von Hunden und Katzen, Küchenschaben,
Mäuseurin und einem Schimmelpilz (Alternaria). Einzelne Allergene
fanden sich dabei selbst in den saubersten Haushalten. In knapp
der Hälfte der Wohnungen waren jedoch drei oder mehr Allergene
in erhöhten Konzentrationen nachweisbar.
In Wohnungen mit hohen Allergenkonzentrationen
litten die Bewohner um 81% häufiger an Asthmazeichen
als in Wohnungen mit niedriger Belastung. Nach Ansicht der Autoren
lässt sich daraus der Schluss ziehen, dass sich eine Verringerung
der häuslichen Allergenbelastung günstig auf die Gesundheit
von darin wohnenden Asthmatikern auswirken kann. Dies gelte insbesondere
für Haushalte mit Rauchern und Haustieren sowie für feuchte
Wohnungen, in denen die Allergenbelastung besonders hoch ist.
Die Ergebnisse der Studie stützen auch die
aktuellen Empfehlungen des Bundesverbands der Pneumologen. Danach
sollten Böden und Polster gründlich gesaugt sowie
Räume und Bettzeug regelmässig gelüftet werden, um
die Allergenbelastung und damit das Risiko von Asthmaanfällen
in Wohnräumen zu vermindern.
Links zum Thema:
Journal
of Allergy and Clinical Immunology
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